zwischen/brise: Das Festival für junge Literatur in Freiburg
"Wenn ich groß bin, werde ich Schriftsteller", ein gern gesagter Satz in geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Beantwortet wird er oft mit einem abfälligen Lächeln. Denn wie wir wissen, ist Künstlerbrot hart und füllt oft die Mägen erst postum. Woran aber liegt's? Ist es wirklich unmöglich, als junger Autor Fuß zu fassen? In Freiburg unterstützen Studierende eine neue Plattform für junge Literaten: zwischen/brise gibt die Möglichkeit, junge Künstler kennen zu lernen und auch selbst in Workshops neue Erkenntnisse für die Kunst zu erlangen. Am 18. Juni erfahrt ihr mehr auf echoFM, dem Uniradio für Freiburg.
Gelesen wird doch so viel und auch so gerne. Das gilt nicht nur für Studenten. Bücher tragen sich - wenigstens in digitaler Version - auch durch's Internetzeitalter. Weshalb aber finden wir auf den Bestsellerlisten vorallem Autoren, die bereits zehnmal ein Werk dort stehen hatten? Oder Schreiberlinge, die man aus ganz anderen Bereichen wie der Politik bereits bewundert? Wo sind all die jungen Talente? Wer den Wunsch hat Autor zu werden, der darf nicht erwarten, dass er auch sofort gelesen wird. Er muss Klinken putzen bei Verlägen. Mit Absagen umgehen können. Den guten Rat der Eltern abschlagen, vielleicht doch "was Anständiges" zu machen. Dass das die kreativen Köpfe in unserem Land zum explodieren bringt, ärgert Freiburger Studenten. Und deshalb haben sich einige von ihnen stark gemacht für das Literatur-Festival zwischen/brise. Am 7. & 8.Juli treffen sich junge Literaten um sich zu präsentieren, sich auszutauschen und auch in Workshops dazu zu lernen. Bei echoFM hört ihr, wie reich der junge Literturnachwuchs ist und warum er dennoch so selten eine Chance bekommt.

Manipulierbares Gedächtnis