Demokratieaufbau für Studierende
An der Freiburger Uni bekommen die Studierenden im nächsten Jahr ein weitgehendes Mitspracherecht. Zur Zeit wird an der neuen Studierendenvertretung gezimmert. Jeder kann mitmachen.
An der Freiburger Uni gibt es knapp 22.000 Studierende. Bei nur 7.000 Universitätsangestellten ist das die klare Mehrheit. Trotzdem konnten sich die Studierenden bislang nur inoffiziell artikulieren. Im nächsten Jahr wird sich das ändern.
Eine neu zu schaffende Versammlung aus gewählten Vertretern soll künftig als demokratisch legitimiertes Gremium für die Studierende sprechen.
Einen Haken hat das ganze: Die Studierenden müssen sich selbst darum kümmern, wie diese Versammlung Wirklichkeit wird. Eine eigens zu diesem Zweck gegründete Studierenden-Arbeitsgruppe bringt die demokratische Mitbestimmung der Studierenden auf den Weg. Ob es ein gewähltes Parlament mit Parteien und Fraktionen wie im Bundestag geben wird oder viele unabhängige Vertreter, die Belange der Studierenden regeln sollen, ist noch völlig offen. Das bedeutet: Es gibt jede Menge Gestaltungsspielraum. Und wie dieser Gestaltungsspielraum genutzt wird, das erfahrt Ihr bei echoFM. Im Archiv findet Ihr die Sendung vom 7. Dezember in unserem Programm.

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