Technik trifft Kunst
Die guten alten Zeiten - da hatten Künstler noch Pinsel und Pastellfarben, eine Leinwand oder eine Töpferscheibe. Heute ist das anders, denn heute gibt's ja Smartphones. Ein Klick, ein Foto - noch ein Klick und Kunst. Die Instagram-App ist der neueste Trend und ermöglicht es, mit verschiedenen Optionen aus einem gerade eben geschossenen Bild ein künstlerisch anmutendes Foto zu gestalten. In Freiburg wird dazu eine Vernissage von Studierenden veranstaltet: Zeigt her Eure Kunstfilter-Fotos. Aber ist das wirklich noch hohe Kunst, wenn ein Klick auf dem Handy genügt? Wir fragen nach, am Freitag in unserer Magazinsendung echoZENTRISCH.
Was ist Instragram? Instagram ist eine Handy-Anwendung, die es auch dem Laien-Fotografen ermöglicht, vordefinierter Kunstfilter über ihre Fotos zu legen. So wird ein stinknormales Pic augenblicklich zum sogenannten LOMO-Bild oder zur Polaroid-Aufnahme. Die meisten der Filter lassen die Bilder einfach alt aussehen - eben wir ein Polaroid-Schnappschuss von damals. Wie ein verstaubtes Bild mit kleinen, schwarzen Flecken auf dem Papier, Retro: Das kennen wir als Trend schon aus der Welt der Mode und nun kommt es auch in die Fotographie, in die Profile von Facebook-Nutzern. Diese scheinbar aufwändig erstellten Filter-Fotos machen sich schnell, sind sicherlich auch schön und vorallem lustig. Okay, aber ist das nicht einfach ein Spaß für Handy-Freaks? Kann man das wirklich als Kunst bezeichnen?
echoFM fragt kritisch nach, am Freitag, 29. Juni, im Interview auf 88,4.

Von wegen Klimawandel.