Kein Kinderkram
Nadeln, Spritzen, Impfungen – für viele ist das eine Horror-Vorstellung. Wie gut, dass die meisten von uns bereits als Kinder geimpft wurden. Dann müssen wir uns heute schon nicht mehr mit dem Thema befassen. Oder doch? Gegen was wurden wir eigentlich geimpft, vor zehn bis fünfzehn Jahren – gibt es heute vielleicht wichtige Impfstoffe, die wir in unseren Kindertagen noch gar nicht bekommen konnten und die wir deshalb heute unbedingt nachholen sollten? Bei echoFM fragen wir nach, ob Impfungen wirklich Kindersache sind oder ob wir auch als Erwachsene mal wieder den Impfpass studieren sollten.
Ja. Wir haben ihn alle. Irgendwo. Den Impfpass. Aber was genau muss da eigentlich drin stehen, damit wir den besten möglichen Schutz vor Krankheiten haben? Und wer von uns weiß schon so ganz genau, für was eigentlich die Stempel in dem gelben Büchlein stehen - immerhin liegen einige Impfungen schon viele Jahre zurück. Aber wenn das nun schon so lange her ist, hat die Medizin in der Zwischenzeit noch andere Impfungen entwickelt, die man unbedingt nachholen sollte? Da ist zum Beispiel die Grippeimpfung. Die gibt es ja noch nicht allzu lange, wird aber in den letzten Jahren von vielen Ärzten empfohlen. Kritiker aber warnen: Auch Impfungen haben Nebenwirkungen und wenn wir sie nicht wirklich brauchen, dann sollten wir es lassen. Aber wovon hängt es ab, was wir brauchen - von unserer eigenen Krankheitsgeschichte? Davon, ob wir ins Ausland wollen? Oder genügt auch schon ein Umzug von Hamburg nach Freiburg, damit Impfungen wie zum Beispiel gegen Tollwut oder Tetanus notwendig werden? Und falls unser Impfpass nur sehr spartanisch ein paar wenige Stempel aufweist, können wir das im Erwachsenenalter dann überhaupt nachholen? Wir finden es heraus, in der Magazinsendung echoZENTRISCH um 18.10 Uhr, am Mittwoch 4. Juli.

Von wegen Klimawandel.