Slow Food statt Fast Food
Wer mal keine Zeit hat zu kochen oder nur eine kurze Mittagspause hat, kennt es. Einfach schnell zur nächsten Kebab-Bude oder zu McDonalds. Das ist zwar nicht gerade gesund, macht aber satt und schmeckt dazu sogar noch. Über die eventuellen Folgen für die regionalen Betriebe, die unter dem Rund auf Fast Food-Ketten leiden, denken die Wenigsten nach. Und genau das will die Organisation Slow Food Deutschland e.V. ändern.
Der 1989 gegründete Verein setzt sich für das traditionelle Lebensmittelhandwerk, sprich für verantwortungsvolle Landwirtschaft und artgerechte Viehzucht ein. Slow Food macht den Lebensmittelmarkt transparenter, indem Produzent, Händler und Verbraucher miteinander in Kontakt gebracht werden. Slow Food ist sozusagen eine Opposition gegen die schnelle Verbreitung von Fast-Food-Ketten und Fast Life. In Deutschland gibt es 79 sogenannte Convivien, auch hier in Freiburg, die sich gegen das wachsende Desinteresse einsetzt. Mittlerweile wächst der Anteil in der Bevölkerung an, dem es vollkommen egal ist, woher ihre Lebensmittel überhaupt stammen. 11.000 Mitglieder in ganz Deutschland kämpfen gegen diesen Trend an. Doch wie will Slow Food es schaffen, dass die meisten Menschen wieder auf Quälitat und nicht auf Preise schauen? Das verrät uns Gisela Bautz, Stellvertreterin des Convivium Freiburg, am Freitag um 16.40 bei echoFM, 88,4.

Von wegen Klimawandel.