Evolution der Evaluation: Die Metaebene mitbedenken
Nach beinahe jedem Semester müssen wir die Veranstaltungen bewerten, die wir besucht haben. Wir geben unser Kreuz für die Qualität des Seminars, für die technische Ausstattung der Räume und auch für die Leistung unseres Dozenten. Die Einen denken: Wenn ich nun besonders hart bin in meiner Bewertung, schade ich dann der Lehrperson? Soll ich nicht vielleicht doch ein Auge zudrücken - des Gewissens wegen, man will ja niemandem etwas Böses? Die Anderen sagen: Ich kreuze einfach irgendwas an, das liest sich doch sowieso keiner durch. Wie relevant Evaluierungen sind, welche Konsequenzen aus ihnen gezogen werden und ob an unserer Uni noch Verbesserungsbedarf bei der Bewertung von Veranstaltungen besteht, das haben wir herausgefunden.
Wir kennen sie alle, die Fragebögen, die wir am Ende eines jeden Semesters ausgeteilt bekommen. "Kreuzen Sie an, auf der Skala von 0 bis 5"... Jede Fakultät hat ihre eigenen Fragebögen, ihr eigenes Bewertungssystem. Auch in BOK-Kursen wird kräftig gevotet. Selbst freiwillige Seminare, so wie das alljährlich stattfindende echoFM-Podcast Seminar, werden evaluiert. Aber was passiert mit dem ganzen Papier? Liest sich das wirklich einer durch? Und wie zuverlässig sind die Bewertungen und Einschätzungen von Studierenden? Wie sinnvoll ist auch die Rückmeldung an die Dozenten? Und könnten wir nicht alle auch ein bisschen Eigenverantwortung zeigen indem wir schon während des Semesters mit dem Kurs über Probleme sprechen? In einer offenen Dikussion - und nicht anonym und erst am Ende des Semesters, wenn es sowieso schon zu spät ist.
http://www.echo-fm.uni-freiburg.de/archiv/mp3/140512-Evaluation.mp3/download

Von wegen Klimawandel.